Schwellendichtung
Der Boden und die Schwellendichtung
Bodengummis
DER BODEN UND DIE SCHWELLENDICHTUNG
Für eine optimale Funktion des Bodengummis ist es sehr wichtig, dass der Boden eben und flach ist. Bei jedem Tor ist es möglich, dass unter bestimmten Bedingungen Wasser am Bodengummi gelangen kann. Um sicherzustellen, dass dieses Wasser nicht weiter in den Raum eintreten kann, empfehlen wir, eine Schwellendichtung im Boden einzusetzen. Alternativ zu einer Schwellendichtung kann man sich auch dafür entscheiden, den Bereich vor dem Tor mit einer ausreichend wasserableitenden Oberfläche zu versehen, wie Beton oder Pflastersteinen. Eine Schwellendichtung wird hinter dem Tor angebracht. Dabei ist es wichtig, die Abmessungen der Schwellendichtung auf die Ausführung des Tores abzustimmen. Noch besser wäre es, wenn die Schwellendichtung so eingerichtet wird, dass sie für alle möglichen Ausführungen des Tores ausreichend Platz bietet. Eine Schwellendichtung hat den Vorteil, dass eventuelles Wasser an der Schwelle zurückgehalten wird und nicht eintreten kann. Der Nachteil ist, dass dies eine zusätzliche Investition erfordert und dass dann eine flache Schwelle über den Boden läuft. OceanDoors empfiehlt eine standardmäßige Schwellendichtung, die für alle Standard-Sektionaltore von OceanDoors geeignet ist. Aber natürlich kann die Schwellendichtung auch jeweils an das Tor angepasst werden. Die genaue Ausführung hängt dann von mehreren Faktoren ab. Der wichtigste Faktor ist das untere Keilmaß des Tores, das mit der Stärke des Torblattes zusammenhängt.
Erforderlicher Platz an der Innenseite:
An der Stelle, an der sich bei geschlossenem Tor das Torblatt befindet, dürfen keine Teile der Schwellendichtung positioniert werden. Bei einem standardmäßigen Schienensatz für ein 40 mm Tor sind mindestens 120 mm Platz notwendig. Für einen standardmäßigen Schienensatz für ein 80 mm Tor sind mindestens 160 mm Platz notwendig. Dies ist jeweils ab der Montagefläche zu messen. Dabei ist es nicht maßgeblich, ob das Sektionaltor eine Schlupftür hat. Die allgemeine Empfehlung lautet, 300 mm Platz zu lassen, damit die Schwellendichtung für alle Ausführungen geeignet ist.
Erforderlicher Platz an der Seite:
An der Stelle, an der die vertikale Schiene montiert wird, dürfen keine Teile der Schwellendichtung positioniert werden. Als Mindestmaß für einen standardmäßigen Schienensatz sind 90 mm ausreichend. Um für alle Ausführungen geeignet zu sein, ist seitlich 145 mm Platz erforderlich. Die allgemeine Empfehlung lautet jedoch 200 mm.
Eine Schwellendichtung in einem Gussboden besteht zumeist aus mehreren Winkeln. An der Unterseite dieser Winkel sind eine Art kleine Füße angeschweißt, mit denen die Winkel fest im Beton verankert werden. Inzwischen sind im freien Markt unterschiedliche Arten von Schwellen- dichtungen erhältlich. Häufig handelt es sich dabei um eine Art Gummistreifen mit erhöhtem Rand. Das kann insbesondere dann praktisch sein, wenn bauliche Anpassungen nicht möglich oder erwünscht sind. Diese Art von Lösung halten wir allerdings nur für den privaten Bereich geeignet oder für Industrietore mit einer geringen Nutzungsfrequenz und wobei die Schwelle keinen schweren Fahrzeugen standhalten muss. Eine andere Möglichkeit ist die Anbringung einer Regenrinne, die das Wasser kurz vor dem Tor ableitet. Eine solche Regenrinne ist häufig mit einer Art Rost abgedeckt, damit das Überfahren der Rinne möglichst bequem ist.
Es gibt also mehrere Möglichkeiten, das Regenwasser zurückzuhalten. Auch der Boden selbst ist dabei zu berücksichtigen. Nur bei einem völlig flachen und ebenen Boden kann das Bodengummi des Tores seine Funktion optimal erfüllen. Bei einer welligen Bodenoberfläche kann das Gummi an der niedrigsten Stelle möglicherweise nicht ausreichend am Boden anliegen, sodass Wasser darunter hindurch laufen kann. Bei einem Boden, der nicht eben ausgerichtet ist, sammelt sich das Wasser an der niedrigsten Stelle, und auch das kann negative Auswirkungen haben.